Michael Jensen - Facharzt für Orthopädie

FAQ

Warum soll ich bei ihnen als Privatarzt eine Rechnung zahlen, wenn mich der Kassenarzt umsonst behandeln kann?

Als Privatarzt habe ich gegenüber dem Kassenarzt folgende Vorteile, die Ihnen als Patienten voll zugutekommen:

  • Zeitfaktor: Fünf-Minuten-Medizin gibt es bei mir nicht. Besonders Kinder können im kassenärztlichen Zeitfenster nicht adäquat untersucht und behandelt werden, allein die Diagnostik nimmt je nach Verfassung des Kindes eine gehörige Zeit in Anspruch. Hier muss behutsam und ohne Zeitdruck auf jedes Kind individuell eingegangen werden.

Auch bei Erwachsenen spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Zu mir kommen Patienten, die viele Vorbefunde mitbringen und manchmal eine wahre Odyssee an Vorbehandlern erlebt haben. Diese beziehe ich selbstverständlich mit ein.

Für den Erstkontakt nehme ich mir in der Regel ca. 45 Minuten Zeit.

  • Keine Standardbehandlung: Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus kann ich meine Behandlung individuell auf Sie abstimmen. Es kommen Behandlungen zum Einsatz, die extrem (zeit-)aufwendig sind und deshalb von Kassenärzten nicht in dieser Form angewandt werden können. Ich bin nicht daran interessiert, meine Patienten zu teuren IGEL-Leistungen zu drängen.

Behandlungsfrequenz: Die Frequenz richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des Patienten. Das heißt, ich behandele nur so oft es notwendig, aber auch so oft es sinnvoll ist.

Wie läuft eine Behandlung ab?
  • Bei der ca. 45-minütigen Erstvorstellung erstelle ich zunächst eine vollständige Anamnese und sichte die Vorbefunde. Dann werde ich Sie ausführlich manuell und neurologisch und ggf. auch mit weiteren Verfahren untersuchen. Nach Zusammenschau aller erhobenen Befunde bespreche ich mit Ihnen das weitere Vorgehen und beginne sofort mit der Behandlung.
  • Ggf. müssen Wiedervorstellungen erfolgen, bei denen ich zum einen den Behandlungserfolg mit Ihnen bespreche. Dann erfolgt nochmals eine körperliche Untersuchung. Davon abhängig erfolgt eine Wiederholung oder auch Modifizierung der Behandlung.
Was kostet die Behandlung?

Die Behandlungskosten sind individuell sehr verschieden und werden nach GOÄ abgerechnet. Deshalb sind Pauschalpreise nicht möglich. Auf Wunsch erhalten Sie vorab einen Kostenvoranschlag.

 

Warum soll ich zum Arzt gehen und nicht zum Physiotherapeuten/Osteopathen?

Die Therapie, die ein Nicht-Arzt durchführt, unterscheidet sich grundlegend von der ärztlichen Therapie: Sogenannte „Manipulationen“ dürfen nur vom approbierten Arzt durchgeführt werden.

Was ist die Atlastherapie nach Arlen?

Atlas heißt in der griechischen Sage der Titan, der das Himmelsgewölbe trägt, im medizinischen Sprachgebrauch wird der oberste Halswirbel Atlas genannt. Im Bereich des Atlas befinden sich Rezeptoren oder Sensoren, welche u. a. die Stellung des Körpers im Raum und den Spannungszustand des Muskel- und Sehnensystems registrieren. Diese Rezeptoren korrespondieren mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und haben direkte Verbindungen zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Raumorientierung geplant wird mit Einfluss auf die Grob- und Feinmotorik, somit auch auf die Steuerung der Muskeln für Haltung und Bewegung. Ebenso haben sie direkten Kontakt zu Hirnzonen, in denen Schmerzsignale aus dem Bewegungssystem verarbeitet werden. Diese Rezeptoren stellen also ein Wahrnehmungsorgan dar, das Informationen zum Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden.

Bei krankhaften Zuständen werden „falsche“ Informationen weitergegeben, wie zum Beispiel bei Bewegungsstörungen; oder es werden Signale weitergeleitet, die einen Störprozess signalisieren, wie das bei Schmerzzuständen der Fall ist.

Die Atlastherapie ist eine Möglichkeit, eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zu korrigieren und den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben.

Die Atlastherapie nach ARLEN ist ein ärztlicher Heileingriff im Sinne des Gesetzes und wird daher ausschließlich von approbierten Ärzten mit spezieller Weiterbildung durchgeführt. Krankengymnasten, Heilpraktiker oder andere medizinische Hilfsberufe dürfen diese Methode nicht durchführen!

Was unterscheidet die Atlastherapie nach Arlen von der herkömmlichen Chirotherapie?

Sehr viel! So ist die Atlastherapie keine Manipulation im Sinne des chirotherapeutischen Handgriffes. Es wird nicht geknackt, schon gar nicht irgendwas „eingerenkt“ oder reponiert.

Vor allem aber: Im Gegensatz zur Chirotherapie und besonders zur Chiropraktik gibt es bei der Atlastherapie keine behandlungstypischen Risiken, da die technische Durchführung des Impulses streng aus der Neutralstellung erfolgt, das heißt: ohne Zug, ohne Drehung des Kopfes und ohne Rück- oder Vorneige der Halswirbelsäule.

Eine Verletzung der Halswirbelsäulen-Arterie, wie sie bei chiropraktischen Behandlungen vorkam, ist bei kunstgerechter Durchführung der Atlastherapie nicht vorstellbar und wurde auch noch nie beschrieben.

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