FAQs

Häufig gestellte Fragen – einfach und verständlich erklärt

KOSTEN

Als Privatarzt habe ich gegenüber dem Kassenarzt folgende Vorteile, die Ihnen als Patienten voll zugutekommen:

  • Zeitfaktor: Fünf-Minuten-Medizin gibt es bei mir nicht. Besonders Kinder können im kassenärztlichen Zeitfenster nicht adäquat untersucht und behandelt werden, allein die Diagnostik nimmt je nach Verfassung des Kindes eine gehörige Zeit in Anspruch. Hier muss behutsam und ohne Zeitdruck auf jedes Kind individuell eingegangen werden.

Auch bei Erwachsenen spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Zu mir kommen Patienten, die viele Vorbefunde mitbringen und manchmal eine wahre Odyssee an Vorbehandlern erlebt haben. Diese beziehe ich selbstverständlich mit ein. Darum nehme ich mir für jeden Kontakt ausreichend Zeit.

  • Keine Standardbehandlung: Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus kann ich meine Behandlung individuell auf Sie abstimmen. Es kommen Behandlungen zum Einsatz, die extrem (zeit-)aufwendig sind und deshalb von Kassenärzten nicht in dieser Form angewandt werden können. Ich bin nicht daran interessiert, meine Patienten zu teuren IGEL-Leistungen zu drängen.

Behandlungsfrequenz: Die Frequenz richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des Patienten. Das heißt, ich behandele nur so oft es notwendig, aber auch so oft es sinnvoll ist.

Die Behandlungskosten sind individuell sehr verschieden und werden nach GOÄ abgerechnet. Deshalb sind Pauschalpreise nicht möglich. Wir entscheiden nach Erstkontakt/ Beratung über die Behandlung, erst danach kann eine genauere Kostenübersicht erstellt werden. Auf Wunsch erhalten Sie vorab einen Kostenvoranschlag.

Hier erstatten die meisten gesetzlichen Gesundheitskassen einen Teil der Kosten. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Gesundheitskasse über die Voraussetzungen, die Höhe des Leistungsumfangs und die Abrechnungsmodalität.

THERAPIEN

Atlas heißt in der griechischen Sage der Titan, der das Himmelsgewölbe trägt, im medizinischen Sprachgebrauch wird der oberste Halswirbel Atlas genannt. Im Bereich des Atlas befinden sich Rezeptoren oder Sensoren, welche u. a. die Stellung des Körpers im Raum und den Spannungszustand des Muskel- und Sehnensystems registrieren. Diese Rezeptoren korrespondieren mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und haben direkte Verbindungen zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Raumorientierung geplant wird mit Einfluss auf die Grob- und Feinmotorik, somit auch auf die Steuerung der Muskeln für Haltung und Bewegung. Ebenso haben sie direkten Kontakt zu Hirnzonen, in denen Schmerzsignale aus dem Bewegungssystem verarbeitet werden. Diese Rezeptoren stellen also ein Wahrnehmungsorgan dar, das Informationen zum Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden.

Bei krankhaften Zuständen werden „falsche“ Informationen weitergegeben, wie zum Beispiel bei Bewegungsstörungen; oder es werden Signale weitergeleitet, die einen Störprozess signalisieren, wie das bei Schmerzzuständen der Fall ist.

Die Atlastherapie ist eine Möglichkeit, eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zu korrigieren und den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben.

Die Atlastherapie nach ARLEN ist ein ärztlicher Heileingriff im Sinne des Gesetzes und wird daher ausschließlich von approbierten Ärzten mit spezieller Weiterbildung durchgeführt. Krankengymnasten, Heilpraktiker oder andere medizinische Hilfsberufe dürfen diese Methode nicht durchführen!

Sehr viel! So ist die Atlastherapie keine Manipulation im Sinne des chirotherapeutischen Handgriffes. Es wird nicht geknackt, schon gar nicht irgendwas „eingerenkt“ oder reponiert.

Vor allem aber: Im Gegensatz zur Chirotherapie und besonders zur Chiropraktik gibt es bei der Atlastherapie keine behandlungstypischen Risiken, da die technische Durchführung des Impulses streng aus der Neutralstellung erfolgt, das heißt: ohne Zug, ohne Drehung des Kopfes und ohne Rück- oder Vorneige der Halswirbelsäule.

Eine Verletzung der Halswirbelsäulen-Arterie, wie sie bei chiropraktischen Behandlungen vorkam, ist bei kunstgerechter Durchführung der Atlastherapie nicht vorstellbar und wurde auch noch nie beschrieben.

Definition: Triggerpunkte sind Orte erhöhter Spannung und Reizbarkeit im Gewebe (Muskel-, Faszien- oder Sehnenbereiche), die auf mechanische Reize überempfindlich reagieren; dabei „triggern“ sie zusätzliche lokale oder regionale Schmerzreaktionen wie beispielsweise Kopfschmerz. Auch weiter entfernte Körperregionen können betroffen sein.

Bei der Triggerpunktinfiltration wird ein Lokalanästhetikum in den Triggerpunkt bzw. die schmerzhafte Region eingebracht:

  • Wirkmechanismus: direkte Unterbrechung des Circulus vitiosus „Schmerz – Schonhaltung – Muskelverkürzung – Muskelverspannung – Schmerz“
  • Indikation: muskuloskelettale Schmerzen, Myogelosen
  • Durchführung: direkte Applikation eines Lokalanästhetikums in die schmerzhafte Region

Definition: intracutane Applikation eines Lokalanästhetikums

Wirkmechanismus: Gegenirritationsverfahren (segmentale Schmerzhemmung), das den Circulus vitiosus „Schmerz – Schonhaltung – Muskelverkürzung – Muskelverspannung – Schmerz“ durchbrechen soll

Indikation: muskuloskelettale Schmerzen

Durchführung: meist 5 – 10 Quaddelungen mit je 0,1 – 0,3 ml Lokalanästhetikum mit dünner Nadel (25 G) im schmerzhaften Areal oder zugehörigen Dermatom

Indikation: Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose, Spondylolisthese, Osteochondrose

Vorbereitung:

    • Labor mit kleinem BB, CRP sowie Gerinnung
    • Röntgen LWS in 2 Ebenen im Stand
    • Gerinnungshemmer
      • Pausierung von Clopidogrel (7 Tage)
      • Pausierung von NOAK (12-48 Stunden)
      • Umstellung von Marcumar auf niedermolekulares Heparin (Quick > 60% bzw. INR < 1,4)
      • ASS 100 mg kann weiter eingenommen werden

Durchführung: In sitzender Position wird nach Markierung der Zieletage im Bereich der mittleren / unteren LWS eine geringe Menge Lokalanästhetikum eingebracht und im Anschluss mit der Loss-of-resistance-Spritze der Spinalkanal außerhalb des Duralsackes aufgesucht und hier die ausgewählte Medikation eingebracht

Nachbehandlung: Überwachung der Vitalparameter für 1-2 Stunden post infiltrationem, in dieser Zeit zwingend Lagerung in Rückenlage mit erhöhtem Oberkörper.

Indikation: Rückenschmerzen durch Reizung der Wirbelbogengelenke (Facettengelenke) bei bestehender Facettengelenksarthropathie

Durchführung: in sitzender Position oder in Bauchlage wird Ultraschall-gesteuert ein Lokalanästhetikum und eine kleine Menge Cortison eingebracht; alternativ kann auch eine Infiltration mit Traumeel erfolgen.

Indikation: Schmerzen im Bereich der Iliosacralgelenke bei bestehender Arthropathie

Durchführung: in Bauchlage wird Ultraschall-gesteuert ein Lokalanästhetikum und eine kleine Menge Cortison eingebracht; alternativ kann auch eine Infiltration mit Traumeel erfolgen.

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